Wenn ein Angehöriger plötzlich Pflege braucht, stehen viele Familien vor einer großen Frage: Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung in Österreich – und kann ich mir das leisten?
Die gute Nachricht: Mit den richtigen Förderungen ist professionelle Betreuung zuhause für viele Familien erschwinglich. In diesem Artikel erklären wir Ihnen alle Kosten transparent und zeigen, welche staatlichen Unterstützungen es gibt.
Was ist 24-Stunden-Betreuung?
Bei der 24-Stunden-Betreuung lebt eine selbstständige Betreuungskraft direkt im Haushalt Ihrer Angehörigen. Sie übernimmt Grundpflege, Haushaltsführung, Gesellschaft und Begleitung – rund um die Uhr, sieben Tage die Woche.
Das Modell funktioniert im 28-Tage-Turnus: Eine Betreuungskraft ist vier Wochen im Einsatz, danach kommt eine Ablöse. So ist die Betreuung lückenlos und Ihre Angehörigen bleiben in ihrer vertrauten Umgebung zuhause.
Was kostet 24-Stunden-Betreuung in Österreich?
Die Kosten setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen:
1. Einmalige Aufnahmegebühr (einmalig bei Vertragsbeginn): EUR 360 inkl. MwSt. Darin enthalten: persönliche Bedarfserhebung, individueller Betreuungsplan und Dokumentation.
2. Tageshonorar der Betreuungskraft: ab EUR 95 pro Tag (variiert je nach Pflegegrad). Bei einem 28-Tage-Turnus ergibt das ca. EUR 2.660 bis EUR 3.080 pro Monat.
3. Monatspauschale Alpenruh Betreuung: EUR 480 pro Monat (inkl. MwSt.) für Organisation, Koordination und laufende Qualitätskontrolle.
4. Fahrkostenpauschale (pro Turnus, Hin- & Rückfahrt): EUR 150 bis EUR 300, je nach Herkunftsland und Entfernung der Betreuungskraft. Dieser Betrag wird transparent vor Vertragsbeginn kommuniziert.
Gesamtkosten im ersten Monat (inkl. Aufnahmegebühr): ca. EUR 3.690 bis EUR 3.840
Gesamtkosten ab dem zweiten Monat: ab ca. EUR 3.310 bis EUR 3.560
Welche Förderungen gibt es?
Der österreichische Staat unterstützt Familien mit mehreren Förderungen:
Pflegegeld (monatlich, je nach Pflegestufe):
Stufe 1: EUR 192
Stufe 2: EUR 354
Stufe 3: EUR 551
Stufe 4: EUR 728,80
Stufe 5: EUR 1.123
Stufe 6: EUR 1.568
Stufe 7: EUR 2.061
Förderung für 24-Stunden-Betreuung (Bundeszuschuss, Sozialministeriumservice):
EUR 800 pro Monat bei selbstständigen Betreuungskräften im 28-Tage-Modell. Voraussetzung: Pflegestufe 3 oder höher (oder Stufe 1/2 mit ärztlichem Attest).
Beispielrechnung für Pflegestufe 4 (28-Tage-Modell):
Tageshonorar 28 Tage × EUR 110: EUR 3.080
+ Monatspauschale Alpenruh: EUR 480
+ Fahrkostenpauschale: EUR 150 bis EUR 300
− Bundeszuschuss: − EUR 800
− Pflegegeld Stufe 4: − EUR 728,80
= Eigenanteil Familie: ab ca. EUR 2.031 pro Monat (vor steuerlicher Absetzbarkeit)
Was ist in der Monatspauschale enthalten?
Bei Alpenruh Betreuung ist in der Monatspauschale von EUR 480 enthalten: persönliche Bedarfsanalyse, sorgfältige Auswahl und Überprüfung der Betreuungskraft, Organisation der An- und Abreise, laufende Qualitätskontrolle, persönlicher Ansprechpartner bei Fragen und Problemen sowie Koordination der Ablöse im 28-Tage-Turnus. Außerdem übernehmen wir das gesamte Behördenmanagement und helfen Ihnen beim Förderungsansuchen.
Wie beantrage ich die Förderung?
1. Pflegegeld beantragen: Beim zuständigen Pensionsversicherungsträger (PVA, SVS oder BVAEB).
2. Bundeszuschuss für 24h-Betreuung beantragen: Beim Sozialministeriumservice (www.sozialministeriumservice.at).
3. Wir helfen Ihnen: Alpenruh Betreuung übernimmt das Behördenmanagement und alle Formalitäten für Sie.
Fazit: 24-Stunden-Betreuung ist leistbarer als gedacht
Mit Pflegegeld und dem staatlichen Bundeszuschuss reduziert sich der Eigenanteil für viele Familien auf einen realistischen Betrag. Gleichzeitig bleibt Ihr Angehöriger in seiner vertrauten Umgebung – das ist unbezahlbar.
Haben Sie Fragen zu den Kosten oder Förderungen? Wir berechnen Ihnen Ihren individuellen Eigenanteil kostenlos und unverbindlich.
Telefon/WhatsApp: +43 664 99618174
E-Mail: info@alpenruh-betreuung.at
Web: www.alpenruh-betreuung.at
Alpenruh Betreuung – Mit Herz. Zuhause. In guten Händen.
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